Mein Werdegang zum Holzblasinstrumentenmacher und -reparateur

1984 erlerne ich bei der Firma Püchner in Nauheim (Deutschland) das Handwerk des Holzblasinstrumentenmachers.

Fasziniert von den Instrumenten und deren Klang, entschliesse ich mich zu einem Musikstudium im Fach Klarinette mit Nebenfach Fagott – von 1989-1994 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.

Während dieser Zeit vertiefe ich mein Wissen um Reparaturarbeiten am Fagott. Dieses fachgerecht zu reparieren bringt mir intensiv Walter Rieger in Rüsselsheim  bei, ehemals Werkstattmeister bei Firma Heckel in Wiesbaden-Biebrich.

Ein Höhepunkt in meinem Schaffen als Holzblasinstrumentenmacher ist die Entwicklung der Kinderklarinette Modell D12. Diese entwickelte ich in den Jahren 1994-1997 bei der Firma Schreiber in Nauheim. Angestellt als Entwickler und Ausstimmer, bin ich dort für die Produktion der Klarinetten deutschen Systems zuständig.

1997 zieht es mich in die Schweiz. Bei der Firma Grimm in Winterthur bilde ich mich im Bereich Reparaturen von Holz- und Blechblasinstrumenten weiter. In derselben Funktion erweitere ich mein Wissen 2003-2012 im Musik Center Sursee. Die eigene Entwicklung eines Alt-Saxophons für Kinder ab 8 Jahren, um den anatomischen Gegebenheiten dieser Altersgruppe gerecht zu werden, sowie einer B-Klarinette (Böhm-System) gleichfalls für Kinder, fallen in diese Zeit.

Nur kurz zieht es mich im Oboenbau und Reparaturen – nach Deutschland zurück. Während eineinhalb Jahren arbeite ich bei der Firma Jörg Huttenlocher in Tübingen.

Diverse Firmenpraktikas bei Firma Buffet-Crampon in Mantes la Ville (Klarinetten-und Oboenbau), Firma Howarth in Worthing-Südengland (Oboenbau), Firma Heckel in Wiesbaden-Biebrich (Heckelphon) sowie ein Kurs für die Verwendung der hochwertigen Straubinger-Querflötenpolstern aus den USA runden meine Erfahrungen in der Branche ab.